Herzlich Willkommen !
in unserem kleinen Museum, direkt an der Bigge, im südlichsten Zipfel des Sauerlands! Kultur- und Zeitgeschichte(n) werden hier lebendig.
Unsere Projekte begeistern Besucher bundesweit seit mehr als 25 Jahren.
Demnächst endlich auch in eigenen Räumlichkeiten in unserer Heimat, der Gemeinde Wenden im Kreis Olpe, am Ruhr-Sieg-Radweg in direkter Nachbarschaft zum Technischen Kulturdenkmal „Wendener Hütte“.
Unsere neue Sonderausstellung ist in Vorbereitung.
Entdecken Sie auf diesen Seiten vorab schon einmal die Vielfalt unserer Themen!
Wir freuen uns auf Sie !

Aktuelles
Erfahren Sie, was gerade bei uns passiert. Hier finden Sie Hinweise auf laufende Ausstellungen, kommende Veranstaltungen und Projekte mit Partnern in der Region und bundesweit.

Der Traum vom eigenen Museum
Eine Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum in Köln zum Thema „Weihnachten in der politischen Propaganda“ überraschte meine Mutter und mich 2009 mit einer überwältigenden Resonanz.

Edition Zeitgeschichte(n)
Mit der „Edition Zeitgeschichte(n)“ möchte das Zeitwenden Museum Informationen zugänglich machen, die im Zusammenhang mit unseren Sonderausstellungen erarbeitet wurden und diese ergänzen, jedoch unsere Präsentationsmöglichkeiten vor Ort räumlich und/oder inhaltlich überschreiten. Alle Rechte, einschließlich der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung, bleiben vorbehalten.

Weihnachten – Rita Breuer
Jeder dritte Weihnachtsbaum in Deutschland stammt aus dem Sauerland.1 Damit kommt dieser Region eine herausragende Bedeutung zu für das traditionsreichste Familienfest im Jahr. Auch wenn einzelne Quellen die Existenz früher Weihnachtsbäume bereits für das 17. Jahrhundert belegen, so entwickelte sich der „Christbaum“ doch erst im Verlauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu einer wirklichen Volkstradition.
Das Museums-Projekt lebt vom ehrenamtlichen Einsatz und von Spenden. Helfen Sie mit – durch eine Spende, als Ehrenamtliche oder mit persönlichen Beiträgen und Exponaten für unsere Ausstellungen.
Aktuelle Ausstellung
Zweimal im Jahr präsentieren wir eine neue Sonderausstellung – im Winter zu Themen rund um Weihnachten, im Sommer zu weiteren Aspekten unserer Sammlungen.

Früher war mehr Lametta?!
„Unser Tannenbaum hat in diesem Jahr besonderes Aufsehen erregt. Mit feinen Silberfäden wurde der Baum umsponnen, dass er aussah wie ein fliegender Sommer.“, so notierte es der Dichter Theodor Storm im Jahr 1879. Seit damals ist die Frage nach „Silberfäden“ am Baum eine heikle Geschmackssache, bei der Begeisterung und strikte Ablehnung aufeinandertreffen.




Öffnungszeiten
Zur Zeit haben wir noch keine festen Öffnungszeiten. Gerne können Sie uns aber nach Vereinbarung besuchen.
Alle freien Termine dazu finden Sie in unserem Terminkalender.
Führungen
Für Schulklassen und Gruppen ab 8 Personen bieten wir Führungen durch unsere Sonderausstellung an.
Nach Vereinbarung sind auch spezielle Führungen möglich, z.B. in leichter Sprache oder mit Tastobjekten für Menschen mit Seh-Beeinträchtigungen.
Preise
– Eintritt frei –
– Führungen frei –
Barrierefreiheit
Gerne unterstützen wir Ihren Besuch mit individueller Hilfe / Betreuung.
(Bitte vorher Termin vereinbaren.)
Anfahrt & Lage
Waldschmiedestraße 3
57482 Wenden, OT Wendenerhütte
Unser Museum liegt am Hang oberhalb der Zufahrt von der L512.
Resonanz
Unsere Ausstellungen fanden bereits an renommierten Orten statt, wurden in überregionalen Medien besprochen und begeistern seit Jahrzehnten ein breites Publikum.
Mit 400 Besuchern auch am letzten Tag wurde die Ausstellung “Weihnachten in dunklen Zeiten” zu einem vollen Erfolg. Fast 5000 Interessierte sahen im Museum Obermünster die Dokumentation über das Weihnachtsfest in der politischen Propaganda. […] Die Arbeit von Rita Breuer und ihrer Tochter Judith, die ihre Sammlung zu einer eindrucksvollen Ausstellung aufbereitet haben, kam auch auf Bundesebene zu Ehren. Ihre Aufklärung über “Verführbarkeit und Propaganda am Beispiel Weihnachten” machte die engagierten Frauen zu Preisträgern des Wettbewerbs “Aktiv für Demokratie und Toleranz”.
Rita Breuer […] from the small town of Olpe* […] started to get interested in how Christmas had been abused for propaganda purposes over the years, most blatantly by the Nazis. Their hobby turned into a full-fledged amateur research project.
(übersetzt: „Rita Breuer aus der Kleinstadt Olpe* begann, sich dafür zu interessieren, wie Weihnachten für Propaganda-Zwecke missbraucht worden war, insbesondere von den Nationalsozialisten. Aus dem Hobby wurde ein vollwertiges Amateur-Forschungsprojekt.“)
…eine kluge, fantasievolle und prächtige Ausstellung. […] Gewohnt tiefschürfend haben die beiden Sauerländerinnen […] die Geschichte des süßen Gebäcks recherchiert — es ist eine weitaus spannendere, als man vielleicht auf den ersten Blick meinen könnte, eine Weltgeschichte von Luxus und Alltag, Handel und Wandel. […] Nie erliegen sie der Versuchung, etwas nur deshalb zu zeigen, weil es hübsch oder seltsam ist, stets geht es ihnen darum zu zeigen, warum etwas so gestaltet oder verwendet wurde, wie es hier zu sehen ist. Es sind durchaus politische Ausstellungen, und natürlich haben Rita und Judith Breuer sie auch stets gründlich recherchiert.
Es ist eine grandiose Ausstellung. Selten sieht man Museumsbesucher so vertieft und selbstvergessen die Vitrinen studieren, […] ein imposanter weihnachtlicher Geschichtsbogen vom ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart.
Mit kleinen Dingen kann man große Geschichten erzählen. Rita Breuer und ihrer Tochter Judith aus dem Sauerland gelingt das auch in diesem Jahr. „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ ist wieder eine schöne Überraschung mit teils raren Exponaten, sehr gut aufgearbeitet mit profunden Kenntnissen und einer ordentlichen Prise Humor.